Am 1. Februar sollen die Firefox-Versionen 1.5.0.10 und 2.0.0.2 erscheinen, diese sollen einige Probleme beseitigen, die zur Zeit noch im Zusammenspiel mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista auftreten. Vor einiger Zeit hatten die Mozilla-Entwickler eine Einladung von Microsoft erhalten, um in gemeinsamer Arbeit dafür zu sorgen, dass der Firefox problemlos mit Vista funktioniert. Die Ergebnisse werden nun genau 2 Tage vor dem Release des neuen Microsoft Betriebssystems veröffentlicht, so dass man rechtzeitig zur Markteinführung von Windows Vista einen fehlerfrei arbeitenden Firefox anbieten kann.

Die deutsche Firefox 2.0.0.1-Installer-Version wurde von der Mozilla Foundation zurückgerufen weil es ein Problem mit dem Standard-Profil gegeben hat. Das Profil wurde fälschlicherweise mit einem Schreibschutz versehen, so dass neu angelegte Bookmarks und andere Daten nicht mehr gespeichert werden konnten.
Bei einem Update von Version 2.0 tritt dieser Fehler nicht auf. Wer bei einer Neuinstallation davon betroffen ist, kann den Schreibschutz des Standard-Profils aber mit Hilfe eines Dateimanagers ganz einfach deaktivieren.

Nicht nur die alte 1.5-er Version des Firefox-Browsers wurde aktualisiert, auch die 2er-Version hat ein erstes Update erhalten. In der Firefox-Version 2.0.0.1 wurden insgesamt 183 Probleme behoben.

Die Mozilla Foundation hat das “Todesdatum” für Firefox 1.5 bekanntgegeben. Am 24. April 2007 endet der Support für die Firefox 1.5-er Reihe. Der Browser kann allerdings auch danach noch weiter genutzt werden, auftauchende Sicherheitslecks und Fehler werden allerdings ab diesem Datum nicht mehr behoben.
Die Entwickler des Open-Source-Browsers empfehlen ein Upgrade auf Firefox 2.0.

Mit Firefox 1.5.0.8 hat die Mozilla-Foundation ein Sicherheits-Update für die alte Firefox-Version herausgebracht. Eine Reihe von Sicherheitslücken sind geschlossen worden, neue Funktionen gibt es allerdings keine.
Im kürzlich erschienenen Firefox 2.0 sind diese jetzt im Firefox 1.5.0.8 geschlossenen Sicherheitslecks nicht vorhanden.

1. November 2006

30 Downloads pro Sekunde

Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Erscheinen von Firefox 2.0 wurde die neue Version des Browsers mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen. In Spitzenzeiten haben bis zu 30 Downloads pro Sekunde stattgefunden.

Firefox 1.0 wurde seinerzeit innerhalb der ersten 24 Stunden rund 1 Million Male heruntergeladen. Bei Firefox 1.5 erfolgten im selben Zeitraum rund 1,5 Millionen Downloads.

GlückwunschtorteEine Glückwunschtorte hat das Internet Explorer-Team den Konkurrenten von Mozilla zum Start des Firefox 2.0 geschickt.

Sie sei nicht vergiftet gewesen, schrieb Mozilla-Entwickler Fred in seinem Blog Fredericiana. Nicht nur das Mozilla-Team hat mit Firefox 2.0 einen neuen Browser herausgebracht, auch Microsoft hat vor wenigen Tagen mit dem Internet Explorer 7 eine neue Version des Microsoft Browsers veröffentlicht. Microsoft hat dabei einige Funktionen - unter anderem das “Tabbed Browsing” - von seinem Browser-Konkurrenten übernommen.

Im direkten Vergleich zwischen Firefox 2 und Internet Explorer 7 hat allerdings immer noch der Firefox die Nase vorne, diesen Vorsprung bescheinigen mehrere PC-Zeitschriften dem Firefox-Browser. Für den Firefox sprechen auch noch die sehr vielen Erweiterungen, mit denen sich jeder Nutzer einen Browser ganz nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann.

Am 24. Oktober um 23:30 Uhr war es soweit: Firefox 2.0 wurde offiziell zum Download bereitgestellt.
Zwei Jahre nach der Version 1.0 liegt nun die Nachfolgeversion in zahlreichen Sprachen vor.

Über 100 Entwickler haben in den vergangenen Monaten an der Weiterentwicklung des Browsers gearbeitet.

Zu den Neuerungen der Version 2.0 gehören unter anderem die Rechtschreibprüfung in Textboxen, eine automatische Wiederherstellung der Browser-Session, ein überarbeiteter Add-on-Manager und die Unterstützung von JavaScript 1.7. Die RSS-Funktion arbeitet nun auch mit externen Readern zusammen, Microsummaries bieten eine Art dynamischen Seitentitel und der neue Phishing-Schutz, der per Default eingeschaltet ist, soll den Nutzer vor verdächtigen URLs von Websites warnen.

Voraussichtlich in der kommenden Woche wird Firefox 1.5.0.8 erscheinen. Dabei wird auch die Update-Funktion des Browsers aktualisiert und erst ab dieser Version wird Firefox den Anwender darauf aufmerksam machen, dass Firefox 2.0 zum Download bereitsteht und er die Wahl hat, ob er auf die 2.0-Generation upgraden möchte oder vorerst weiterhin die 1.5-Generation nutzen möchte, für die es noch rund 6 Monate lang Sicherheits-Updates geben wird.

Wie bereits mehrere Websites berichteten, werden die öffentlichen FTP-Server bei Mozilla momentan mit der Firefox-Version 2.0 gefüllt. Die neue Version ist bereits in diversen Landessprachen, darunter in Deutsch, für Windows, Linux und Mac OS X erhältlich. Die Berichte haben zu Unmut in der Mozilla-Gemeinde geführt: Wenn vor dem offiziellen Release auf einen FTP-Mirror verlinkt würde, könne es zu Serverproblemen kommen. Ein adäquates Load-Balancing sei nur möglich, wenn auf die Produktseite verwiesen würde. Auch seien vor dem offiziellen Release noch Änderungen möglich.

Die Entwickler der Mozilla-Foundation haben den Release Candidate 3 von Firefox 2.0 veröffentlicht. Dies soll der entscheidende Schritt vor der Freigabe der endgültigen Version von Firefox 2.0 sein. Wenn nichts mehr schief geht und keine das Release verhindernden Bugs mehr entdeckt werden, soll der RC3 zur finalen neuen Version des Open-Source-Webbrowsers werden.