18. Juli 2006
Freunde werben, um in Firefox 2 verewigt zu werden
Die Mozilla Foundation hat am 15. Juli den Welt-Firefox-Tag ausgerufen. Hintergrund: Am 15. Juli 2003 wurde die Mozilla Foundation gegründet.
Still und heimlich hat man nun am Welt-Firefox-Tag 2006 eine Aktion gestartet, mit der die Nutzergemeinde des Firefox größer werden soll. Unter dem Motto “Werde ein Freund von Firefox” können Nutzer des Browsers anderen Personen über die Webseite www.worldfirefoxday.com eine Empfehlung per E-Mail zum Download des Browsers zukommen lassen.
Um es dem Nutzer möglichst einfach zu machen, hat die Mozilla Foundation folgenden E-Mail-Text schon vorgegeben:
Ich lade dich ein, zur Feier des Welt-Firefox-Tages am 15. Juli mein Firefox-Freund zu sein.
Ich bin einer von vielen Unterstützern von Firefox. Vielleicht wusstest du noch nicht, dass man eine Wahl hat, welchen Browser man benutzen möchte. Ich benutze Firefox, weil er schneller, sicherer und innovativer ist als der Browser, den ich vorher benutzte. Frei und kostenlos ist er auch noch.
Probiere doch Firefox, ich bin mir sicher, du wirst es mögen. Es ist schnell und einfach – klicke einfach auf den Download-Knopf und folge den Anweisungsschritten. Firefox kopiert alle Favoriten und Einstellungen deines jetzigen Browsers, du kannst gleich loslegen.
Wenn du Firefox vor dem 15. September 2006 herunterlädst, werden unsere beiden Namen Teil von Firefox 2. (Falls du deinen Namen nicht veröffentlicht haben möchtest, ist das auch O.K.)
Wenn du ins Stocken kommst, schreibe mir einfach eine E-Mail oder rufe an, ich helfe dir gerne.
Du wirst dich nie zurücksehnen, versprochen.
Wird der Browser dann bis zum 15. September heruntergeladen, werden der Name des Nutzers, sowie der Name der eingeladenen Person auf einer “elektronischen Wand der Firefox-Freunde” im Mozilla-Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, und im kommenden Firefox 2 verewigt. An den Details wie die Namen in Firefox 2 angezeigt werden, wird angeblich noch gearbeitet.
Nach dem Muster “x befreite / erlöste / erleuchtete / fragte / informierte / liebt / mag / rettete y” werden die beiden Namen dann veröffentlicht. Welches Verb zwischen den beiden Namen steht, kann der Firefox-Werber entscheiden.
Wer an der Aktion teilnimmt, aber seinen Namen nicht veröffentlicht sehen will, kann diesen nachträglich entfernen.
Es darf nur ein Freund eingeladen werden, der Firefox bisher noch nicht genutzt hat. “Du bist Teil einer Bewegung, auf die sich Firefox stützt - eine Gemeinschaft, die die Balance im Netz wiederherstellt”, wird den Usern suggeriert.
Ob diese Aktion allerdings bei den Stammnutzern sonderlich gut ankommen wird, ist fraglich. In Zeiten, in denen man sich täglich mit unerwünschten Werbebotschaften per E-Mail konfrontiert sieht, stehen die Nutzer solchen Mail-Werbeaktionen wohl eher skeptisch gegenüber.
Falls der Freund mit der Mail nichts anfangen kann, hat die Mozilla Foundation aber noch einen Rat auf Lager: “Tu, was immer du kannst - ruf deinen Freund an, massiere ihm die Füße oder was auch immer - Hauptsache, er lädt Firefox herunter.”
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